Am Montag sind wir nach langer Reise – Trainerin Grit kommt aus Hamburg, die Kinder aus Bremen, Wismar, Berlin, vom Chiemsee, Ammersee, Starnberger See und Bodensee – hier in Torbole bei unserer geliebten Villa Stella angekommen. Angelica empfing uns wie immer so herzlich, dass wir uns gleich wieder wie zuhause fühlten.
Während der kommenden Woche bereiten wir uns auf die Europameisterschaft der Optimistensegeler vor und lassen uns in dieser Zeit von Angelica in der Villa Stella verwöhnen.
Dienstag, 1.Trainingstag
Zuerst ein Super Frühstück im Garten, dann ab nach Riva und den Trailer abladen.
Pünktlich als wir mit unserem Mittagsimbiss fertig waren, setzte die Ora ein und eine schöne Trainingseinheit konnte absolviert werden. Für unsere Gardaseeneulinge absolvierten wir eine kleine Seebesichtigung. Bedingungen waren top – drei bis vier Windstärken – alles schön. Dies und das muss noch verbessert werden, aber wir haben ja noch Zeit bis zum Finale...
Mittwoch, 2. Trainingstag
Der Tag begann mit Sonnenschein und Rührei. An den Tischen im Garten war es schon etwas voller als gestern, aber wir konnten den letzten freien Tisch erhaschen. Dann wieder die Fahrt zum Regattaplatz und fertig machen zum Training. Auf dem Wasser beschäftigten wir uns mit Technik und Speed und sind nun alle mit dem Ergebnis zufrieden.
Zum Abschluss der 4 ½ stündigen Einheit segelten wir zwei Rennen mit Österreich, Serbien, Polen und der Tschechei. Das erste konnte Marvin vor Paulina, und Finja für sich entscheiden, im zweiten fuhr Ole einen traumhaften Leestart. Verstecken müssen und wollen wir uns jedenfalls nicht.
Für den Abend reservierte Angelica für uns einen Tisch im Al Porto. Kulinarisch war das wieder Extraklasse, wir haben dank der „zusammen aussuchen und ganz viel teilen“ Methode bald die komplette Speisekarte abgearbeitet.
Am Abend im Videoraum große Spannung beim Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft beim Spiel Deutschland gegen die Türkei. Zum Glück ein Sieg für Deutschland und ohne Verlängerung, so dass die Kids nicht zu spät ins Bett kamen.
Donnerstag, 3. Trainingstag
Erst einmal ausschlafen und dann wieder Frühstück im Garten. Schwer beeindruckt sind wir von der Disziplin der Kinder – Pauli lernte schon vorm Frühstück Latein und Max und Marvin verzichteten auf den Pool, um sich mit Englisch und Erdkunde zu beschäftigen. Hut ab. Die Ora setzte heute etwas eher und dafür stärker ein. Der Wind wehte mit lauschigen 4 – 5 Bft. und alle hatten ihren Spaß. Für den Freitag haben wir einen Vermessungstermin bekommen. Mal sehen, was uns erwartet.
Angelica hat den ganzen Tag dafür gekämpft, dass wir auch während der Regatta in der Villa Stella bleiben dürfen. Sie hat es geschafft. Gott sei dank, oder besser Danke, Danke Angelica!!!
Freitag. 4. Trainingstag
Das leidige Thema „coachboatsharing“ ist geklärt, Neuseeland ist unser Partner. Da Team war gerade erst angekommen und freute sich sehr, gleich mit uns eine Trainingseinheit fahren zu können. Das erste Rennen also mit Neuseeland und Österreich, später stießen die Brasilianer und Italiener dazu. Seglerisch eine gute Vorstellung des Team GER.
Die Vermessung trieb uns an den Rand der Verzweiflung, nur zwei Boote kamen ohne Problem durch. Boot und Segel von Marvin mussten auf den nächsten Tag verschoben werden. Aber leckeres Essen am Abend ließ die Laune wieder steigen.
5. Tag = Freier Tag
Zuerst stand die Videobesprechung auf dem Programm, danach Powershoppen für die einen und ausgiebiger Poolbesuch bei den anderen. Danach fuhren wir zum Aussichtspunkt in Pregasina um das Regattarevier von oben zu betrachten. Alle waren beeindruckt und die Madonna wurde um Beistand bei der Euro gebeten. Nach dem Abendessen im Sotto Vento folgte das eigentliche Highlight des Tages – der komplette Strand von Torbole war mit Schaulustigen gefüllt – das deutsche EM Team ist seit zwei Stunden bekannter als Trappatoni. Zehn leuchtende Kong Ming Ballons stiegen in den Himmel auf. Kurz vorher hatten alle ihre Wünsche und Träume für die EM (und mehr) in die Ballons geflüstert. Muss ein komischer Anblick gewesen sein – zehn Gestalten mit weißen Ballons murmelnd am Wasser. Sabines Wünsche wogen wohl am schwersten, aber irgendwann hob auch ihr Ballon ab. Gute Reise den guten Wünschen! Für die Erwachsenen war es ein gänsehautverdächtiger Anblick – die Kinder formulierten knapper: endcool.....
Am Sonntag fand nach dem Practise Race die Eröffnung statt und der Abend gehörte dem Fußball-EM-Finale. Deutschland wurde verdient Vizemeister, die Kinder konnten es verschmerzen.
Seit Montag nun geht es um die besten Plätze bei der Opti-EM und es sieht gar nicht so schlecht aus. Alle haben schon Platzierungen unter den Top Ten gefahren und wir hoffen, dass da noch ein paar mehr folgen werden.
Die EM der Optimisten ist
So, 13/07/2008 - 20:32 – optivizeDie EM der Optimisten ist vorüber und wir sind sehr glücklich. Paulina, unser Mädchen vom Bayerischen Yachtclub in Starnberg hat den Titel der Europameisterin gewonnen. Nein nicht gewonnen, sondern hart ersegelt. Ein neunter Platz in der letzten Wettfahrt reichte aus, weil Sara, ihre schärfste Konkurrentin, in ihrer Gruppe erst als 17. ins Ziel kam.
Es war das beste deutsche EM-Team aller Zeiten, denn auch die drei Jungen und die anderen beiden Mädchen haben sehr gute Platzierung erzielt.
Inzwischen sind wir wieder zu Hause und Lutz denkt wehmütig an das Frühstück im Garten der Villa Stella. Angelicas Kaffee ist viel besser als meiner. Vielleicht verrät sie mir beim nächsten Besuch das Geheimnis. Vielleicht aber auch nicht, denn dann habe ich ein Argument, dass wir öfter nach Torbole in die Villa Stella fahren müssen, damit Lutz endlich wieder anständigen Kaffee bekommt. Männer sind manchmal so.
Europameisterschaft der Optimisten
So, 13/07/2008 - 20:30 – optivizeDie EM der Optimisten ist vorüber und wir sind sehr glücklich. Paulina, unser Mädchen vom Bayerischen Yachtclub in Starnberg hat den Titel der Europameisterin gewonnen. Nein nicht gewonnen, sondern hart ersegelt. Ein neunter Platz in der letzten Wettfahrt reichte aus, weil Sara, ihre schärfste Konkurrentin, in ihrer Gruppe erst als 17. ins Ziel kam.
Es war das beste deutsche EM-Team aller Zeiten, denn auch die drei Jungen und die anderen beiden Mädchen haben sehr gute Platzierung erzielt.
Inzwischen sind wir wieder zu Hause und Lutz denkt wehmütig an das Frühstück im Garten der Villa Stella. Angelicas Kaffee ist viel besser als meiner. Vielleicht verrät sie mir beim nächsten Besuch das Geheimnis. Vielleicht aber auch nicht, denn dann habe ich ein Argument, dass wir öfter nach Torbole in die Villa Stella fahren müssen, damit Lutz endlich wieder anständigen Kaffee bekommt. Männer sind manchmal so.
Europameisterschaft der Optimisten
So, 13/07/2008 - 20:22 – optivizeDie Opti-EM ist vorüber und wir sind ausgesprochen glücklich. Paulina, unser Mädchen aus dem Bayerischen Yachtclub in Starnberg, hat den Europmeistertitel gewonnen. Nein nicht gewonnen, sondern hart ersegelt. Es war spannend bis zum Schluss, aber ein neunter Platz von Paulina reichte in der letzten Wettfahrt aus, weil ihre schärfste Konkurrentin Sara aus Polen in ihrer Gruppe erst als 17. ins Ziel kam. Insgesamt war es das beste deutsche EM-Team aller Zeiten, denn auch die Jungen und die anderen beiden Mädchen konnten sehr gute Platzierungen aufweisen.
In der Nationenwertung, wichtig für die Qualifikation für das European Team Race Championship im August am Ledrosee, liegt Deutschland hinter Italien und Polen auf Platz drei.
Nun sind wir wieder zu Hause und Lutz denkt wehmütig an das Frühstück bei Angelica im Garten: Der Kaffee bei ihr war viel besser als meiner. Beim nächsten Besuch werde ich sie nach dem Geheimnis fragen. Vielleicht verrät sie es mir, vielleicht aber auch nicht. Dann habe ich wenigstens ein Argument, dass wir öfter mal in die Villa Stella fahren müssen, damit Lutz endlich wieder anständigen Kaffee bekommt. Männer sind manchmal schwer zu überzeugen, aber damit kriege ich ihn sicher.